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Oktober, 2012
Work in progress

Work in progress

 

offenes Atelier November 2012

 

Offenes Atelier

Am 10. und 11. November ist mein Atelier für Besucher geöffnet. Zu sehen sind neben früheren vor allem aktuelle Bilder, Zeichnungen und Skulpturen. Quasi ein exklusiver Blick auf werdende Arbeiten am Ort ihrer Entstehung.

Anders als in der Galerie lässt sich im Atelier die Atmosphäre des Schaffens und der permanenten Veränderung unmittelbar erleben. Der Freiraum des Künstlers, in den er sich zurückzieht, um zu arbeiten, um Dinge zu sehen, die sonst unsichtbar sind, um Perspektiven zu kultivieren, die sonst versperrt sind, um eine Welt zu erfinden, die ihm oft näher ist, als die reale.

Ich freue mich mit Euch bei einem Espresso oder einem Glas Wein über Kunst und die Welt zu plaudern …

Samstag, 10. November 2012, 15:00 Uhr bis open end
Sonntag, 11. November 2012, 12:00 bis 19:00 Uhr

Atelier Oliver Hahn
Forckenbeckstrasse 9 – 13
14199 Berlin-Wilmersdorf
Telefon 0177 784 18 96

U- und S-Bhf. Heidelberger Platz
Parkplätze vorhanden

 

 

Drei Grazien suchen neuen Liebhaber

Drei Grazien suchen neuen Liebhaber

 

 

„Eigentlich ist es eine Malmaschine, die immer irgendwelche Formen durch den Wind bewegt in den Himmel malt“ (Oliver Hahn über die „Drei Grazien“)

Im Dezember 1995 wurde im Rahmen der Modernisierung eines Mietshauses in der Nürnberger Strasse in Berlin Charlottenburg ein beschränkter Wettbewerb für einen Schaugiebel ausgeschrieben. Zwanzig Berliner Künstler wurden eingeladen, neun reichten Entwürfe ein. Die Jury bestand aus je zwei Vertretern der Architekten und der Investoren, einem Vertreter des Stadtplanungsamtes, einem Vertreter der Bauaufsicht und einem unabhängigen Kunsthistoriker. Mit einem Abstimmungsergebnis von sechs zu eins entschied sich die Jury für die kinetische Plastik von Oliver Hahn.

Im folgenden Jahr wurde der Schaugiebel mit dem Titel: „Drei Grazien“ auf dem Dach des Hauses feierlich enthüllt.

In einem Rahmen von fünf mal drei Metern sind drei weibliche Figuren aus Edelstahl zu sehen, die sich im Wind drehen. Durch das Nebeneinander von Positiv- und Negativformen der Figuren und der ständigen Veränderung durch den Wind tanzen die drei Grazien über den Dächern von Berlin in immer neuen Formen. Dabei liess sich der Künstler von der Nürnberger Strasse als traditionellem Ort des Tanzes inspirieren, seit den zwanziger Jahren für den Ballsaal Femina und bis in die neunziger Jahre für den Dschungel berühmt.

Der weibliche Körper als Symbol der Liebe, der Tanz im Wind als Zeichen der Unendlichkeit ihrer Form.

Nach 10 Jahren über den Dächern von Berlin suchen die drei Grazien nun ein neues Umfeld, in dem sie ihre Pirouetten drehen können.

Ausführliche Informationen zu diesem Projekt gibt es ab Mitte November hier auf der Seite oder beim offenen Atelier am 10. und 11. November.