Archives

Allgemein
Sommeratelier in der Malzfabrik

Sommeratelier in der Malzfabrik

Das Sommeratelier ist eröffnet.

Die Malzwiese, das jährliche Sommerfest der Malzfabrik, war wieder ein wundervolles Fest. Bei strahlendem Sonnenschein wurde getanzt, geschlemmt und geplanscht. Und anlässlich der Malzwiese und der Aufstellung der Drei Grazien auf dem Gelände der Malzfabrik öffne ich für drei Wochenenden im Juni mein Sommeratelier im Kesselhaus der Malzfabrik.

Unter dem Motto dancing girls gibt es einige neue Arbeiten zu sehen: Skulpturen, Zeichnungen, Digital Drawings und eine etwas andere Slot Machine.

Das Sommeratelier ist geöffnet:
Freitag und Samstag,
den 10. + 11. Juni 2016,
den 17. + 18. Juni 2016 und
den 24. + 25. Juni 2016
jeweils von 15:00 bis 20:00 Uhr

Zu anderen Zeiten nach Vereinbarung.

Malzfabrik
Bessemerstraße 2 –14
12103 Berlin-Schöneberg
www.malzfabrik.de

S-Bhf. Südkreuz
Parkplätze direkt vor dem Kesselhaus vorhanden

Drei Grazien tanzen wieder

Drei Grazien tanzen wieder

Drei Grazien tanzen wieder. In der Malzfabrik.

Nach zehn Jahren über den Dächern von Berlin haben die Drei Grazien nun einen neuen Platz gefunden, an dem sie wieder ihre Pirouetten drehen können. Rechtzeitig zur sechsten Malzwiese haben die drei Girls aus Edelstahl ihr neues Zuhause auf dem Gelände der Malzfabrik in Berlin-Schöneberg bezogen. Hier können sie wieder das tun, was sie am liebsten tun: sich im Wind drehen und tanzen, tanzen, tanzen. Und der Standort könnte perfekter nicht sein für eine Skulptur, die die Kräfte der Kreativität und der Natur in sich vereint. 1914 als Mälzerei für die Schultheiss Brauerei erbaut, ist die Malzfabrik mittlerweile ein Ort für Visionäre und Kreative mit den Schwerpunkten Kunst, Kultur und Nachhaltigkeit.

Die Malzwiese, das Sommerfest in der Malzfabrik, geht in diesem Jahr in die sechste Runde und alle sind herzlich eingeladen am 4. Juni 2016 einen Sommertag auf der Wiese und dem Areal der Malzfabrik zu verbringen. Es gibt wieder ein knallbuntes Programm mit Vorträgen, Workshops, Kinderspaß, Lesungen, Open Air Bühnen, dem Basar und vielem mehr. Dieses Jahr geht es um das Thema Bewusstsein in all seinen Facetten: Hören, Sehen, Fühlen, Riechen und Schmecken – und das Ganze an dem neuen kleinen Strandparadies. Daher heißt es in diesem Jahr: Die Wiese planscht!

Und die Drei Grazien können endlich wieder ihre Botschaft aussenden: don’t stop dancing!

Die MACHT der KUNST

Die MACHT der KUNST

 

Tagesthemen_05-04-2013

 

Unter dem Motto „MACHT KUNST“ hatte die Deutsche Bank Anfang April in ihre neue Kunsthalle Unter den Linden geladen. Jeder, der sein Kunstwerk dort von Freitag früh bis Sonntag abend ablieferte, würde an einer 24-stündigen Ausstellung in den Räumen der ehemaligen Deutschen Guggenheim teilnehmen.

Dass ich nicht der einzige sein würde, der dieser Einladung folgt, davon war ja auszugehen. Aber was sich dann tatsächlich vor den Toren der Kunsthalle abspielte, übertraf wohl die kühnsten Erwartungen aller Beteiligten. Als ich dort eine halbe Stunde vor Öffnung mit meinem Werk eintraf, hatte sich Unter den Linden bereits eine Schlange aus Kunst und Künstlern gebildet, die bis zum Bebelplatz reichte. Und als nach zwei Stunden und 345 eingereichten Arbeiten die Kapazität der Ausstellungsräume längst erreicht war, strömten immer noch aus allen Richtungen Künstler zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Transportern der einschlägigen Berliner Autovermietungen mit ihren Werken Richtung Kunsthalle.

Was für eine Demonstration kreativer Energie – das Gebäude der Bank eingekesselt von der hungrigen Meute der Kunstschaffenden – freundliche Übernahme der Bank durch die MACHT der KUNST.

Sichtlich beeindruckt von der geballten Kraft der Kunst entschlossen sich die Ausstellungsmacher spontan eine zweite Ausstellung zu organisieren, die es ermöglicht, alle an diesem Wochenende eingereichten Arbeiten zu zeigen. Niemand sollte umsonst stundenlang in eisiger Kälte gewartet haben. Bis zum Sonntag Abend waren dann auch insgesamt 2.146 Künstlerinnen und Künstler dem Aufruf der Deutschen Bank gefolgt und hatten ihre Werke abgegeben. Zu sehen im zweiten Teil der Ausstellung „MACHT KUNST“ in der „Alten Münze“ vom 28. April, 12:00 Uhr bis 29. April, 12:00 Uhr. 24 Stunden nonstop.

Und auch für den zweiten Teil der Ausstellung wurden noch einmal die gleichen Preise ausgelobt wie für den ersten: 3 x eine zweiwöchige Ausstellung im Studio der Kunsthalle, ausgewählt von einer Fachjury und der Publikumspreis (ein Atelierstipendium für ein Jahr, dotiert mit 500,- EUR monatlich), ermittelt durch die Stimmen des Publikums, die vor Ort abgegeben werden können.

Also, kommt in die „Alte Münze“, schaut auf diese Kunst und vergesst nicht Eure Stimme abzugeben! Natürlich für „screaming girl“ (Nr. 303).

Und, egal auf welche Künstler die Wahl bei dieser Ausstellung fällt, etwas ist bei dieser Aktion deutlich geworden: Die Kunst braucht mehr Raum. Viel mehr Raum! Raum, der in Berlin ja vorhanden wäre: Zum Beispiel am Flughafen Tempelhof, oder auch im neuen Flughafen BER, wenn der sich sowieso nicht als Flughafen eignet. Man könnte auch die „Hallen am Wasser“ stehen lassen. Oder die völlig absurden Abfindungen unfähiger Manager besser nutzen als Förderung fähiger Künstler. Und wer Angst hat zuviel Steuern zu zahlen: Wie wär’s mit einer Ausstellungshalle, oder einer Stiftung zur Förderung von Kunst und Künstlern. Oder einfach mal ein paar Kunstwerke kaufen. MACHT Platz für KUNST.

Ausstellung „MACHT KUNST“ – zweiter Teil in der Alten Münze

„screaming girl“ in den Tagesthemen vom 05.04.2013

 

Work in progress

Work in progress

 

offenes Atelier November 2012

 

Offenes Atelier

Am 10. und 11. November ist mein Atelier für Besucher geöffnet. Zu sehen sind neben früheren vor allem aktuelle Bilder, Zeichnungen und Skulpturen. Quasi ein exklusiver Blick auf werdende Arbeiten am Ort ihrer Entstehung.

Anders als in der Galerie lässt sich im Atelier die Atmosphäre des Schaffens und der permanenten Veränderung unmittelbar erleben. Der Freiraum des Künstlers, in den er sich zurückzieht, um zu arbeiten, um Dinge zu sehen, die sonst unsichtbar sind, um Perspektiven zu kultivieren, die sonst versperrt sind, um eine Welt zu erfinden, die ihm oft näher ist, als die reale.

Ich freue mich mit Euch bei einem Espresso oder einem Glas Wein über Kunst und die Welt zu plaudern …

Samstag, 10. November 2012, 15:00 Uhr bis open end
Sonntag, 11. November 2012, 12:00 bis 19:00 Uhr

Atelier Oliver Hahn
Forckenbeckstrasse 9 – 13
14199 Berlin-Wilmersdorf
Telefon 0177 784 18 96

U- und S-Bhf. Heidelberger Platz
Parkplätze vorhanden

 

 

Drei Grazien suchen neuen Liebhaber

Drei Grazien suchen neuen Liebhaber

 

 

„Eigentlich ist es eine Malmaschine, die immer irgendwelche Formen durch den Wind bewegt in den Himmel malt“ (Oliver Hahn über die „Drei Grazien“)

Im Dezember 1995 wurde im Rahmen der Modernisierung eines Mietshauses in der Nürnberger Strasse in Berlin Charlottenburg ein beschränkter Wettbewerb für einen Schaugiebel ausgeschrieben. Zwanzig Berliner Künstler wurden eingeladen, neun reichten Entwürfe ein. Die Jury bestand aus je zwei Vertretern der Architekten und der Investoren, einem Vertreter des Stadtplanungsamtes, einem Vertreter der Bauaufsicht und einem unabhängigen Kunsthistoriker. Mit einem Abstimmungsergebnis von sechs zu eins entschied sich die Jury für die kinetische Plastik von Oliver Hahn.

Im folgenden Jahr wurde der Schaugiebel mit dem Titel: „Drei Grazien“ auf dem Dach des Hauses feierlich enthüllt.

In einem Rahmen von fünf mal drei Metern sind drei weibliche Figuren aus Edelstahl zu sehen, die sich im Wind drehen. Durch das Nebeneinander von Positiv- und Negativformen der Figuren und der ständigen Veränderung durch den Wind tanzen die drei Grazien über den Dächern von Berlin in immer neuen Formen. Dabei liess sich der Künstler von der Nürnberger Strasse als traditionellem Ort des Tanzes inspirieren, seit den zwanziger Jahren für den Ballsaal Femina und bis in die neunziger Jahre für den Dschungel berühmt.

Der weibliche Körper als Symbol der Liebe, der Tanz im Wind als Zeichen der Unendlichkeit ihrer Form.

Nach 10 Jahren über den Dächern von Berlin suchen die drei Grazien nun ein neues Umfeld, in dem sie ihre Pirouetten drehen können.

Ausführliche Informationen zu diesem Projekt gibt es ab Mitte November hier auf der Seite oder beim offenen Atelier am 10. und 11. November.